Griechenland Urlaub

Griechenland Urlaub und Reisen auf die griechischen Inseln und das griechische Festland günstig buchen. Pauschalreisen und Last Minute Reisen nach Kreta, Rhodos, Korfu, Kos, Samos, Mykonos oder Santorin im Vergleich mit All Inclusive Verpflegungsleistungen verschiedener Veranstalter günstig buchen.


Griechenland Urlaub und Reisen

Griechenland ist als Urlaubsziel ist immer noch beliebt, wegen der großen Vielfalt die das Land zu bieten hat. Seit Jahren ist Griechenland sowie die griechischen Inseln mit bis zu 15 Millionen Touristen eines der meistbesuchten Urlaubsländern der Welt. Die großen 4 Urlaubsinseln Kreta, Korfu, Rhodos und Kos und die Sehenswerte Insel Santorin sowie die Partyinsel Mykonos sind die beliebtesten der rund 3000 griechischen Inseln auf der ein Romantischer und Erlebnisreicher Urlaub möglich ist.

Voreingestellt sind: 2 Personen; Reisedauer 7 Tage; 3 STERNE; Halbpension

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Inhaltsverzeichnis

  • Griechenland Urlaub
  • Reiseziele innerhalb ihres Griechenland Urlaub
  • Zahlen und Fakten zu ihren Griechenland Urlaub
  • Griechenland Urlaub auf den Griechischen Inseln
  • Griechenland Urlaub die Touristischen Inseln
  • Griechenland Urlaub auf dem Griechisches Festland
  • Die Geschichte Griechenlands
  • - Die Vor- und Frühgeschichte
  • - Die Antike
  • - Das Mittelalter in Griechenland
  • - Die Neuzeit Griechenlands
  • Griechenland Reisen

    Wir präsentieren eine kleinen Überblick von Ort, zu denen wir eine Reise empfehlen können. Wundervolle Inseln wie Samos, Santorin, Rhodos, Korfu oder Kreta oder auch das Festland selber versprechen einen Urlaub der unvergesslichen Art. Wir möchten ein paar Anregungen schaffen, dass Griechenland für Sie viele Schmuckstücke bereit hält, die es zu sehen lohnt.

    Reiseziele innerhalb ihres Griechenland Urlaub

    Reiseziele bei einem Griechenland Urlaub sind die zahlreichen griechischen Inseln in der Ägäis, im Ionischen Meer, den Donekanes und den Kykladen. Wohin sollte man Reisen? Unsere Tipps sind die gängigen griechischen Inseln Korfu, die größte griechische Insel Kreta, auf alle fälle Rhodos oder auch Kos und ein besonderer Tip Santorini und Samos, um nur einige aufzuführen. In Griechenland wird man das typisch mediterrane Flair, eine einmalige Natur und südländische Gelassenheit genießen können und auf Lebensfrohe Menschen treffen. Familien mit Kindern finden hier umfangreiche Möglichkeiten, einen herrlichen und unvergessenen Urlaub zu genießen den Sie auch mit All Inclusive buchen können. Lange Strände die ins Blautürkise Meer übergehen sowie zahlreiche Möglichkeiten, seinen Aufenthalt nach individuellen Vorstellungen zu gestalten, machen diesen ganz besonderen Reiz eines Griechenland Urlaubes aus.

    Bekannte Urlaubsorte z.B. auf Rhodos sind: Kolymbia, Faliraki. Auf Kreta: Chersonissos und Agia Pelagia. Auf Korfu: Paleokastritsa und Agios Gordios. Auf Kos: Kardamaina und Mastichari sowie viele weitere Urlaubsorte.

    Griechischen Inseln

    • Kreta
    • Rhodos
    • Kos
    • Korfu
    • Santorin
    • Mykonos
    • Samos
    • Zakynthos
    • Naxos
    • Paros
    • Skiathos
    • Thasos
    • Chios
    • Skopelos
    • Lefkada
    • Syros
    • Euböa
    • Karpathos

    Griechenland Urlaub auf den Griechischen Inseln

    Griechenland besteht aus einer riesigen Inselwelt auf die nur knapp 19% der Gesamtfläche Griechenlands entfallen. Von den knapp 6000 Inseln sind nur ca. 227 dauerhaft bewohnt, die sich allerdings ideal für einen Griechenland-Urlaub eignen. Neben viel Sonne, Strand und Meer bietet jede griechische Insel eine abwechslungsreiche Landschaft, welche jeden Urlauber geradezu fasziniert. Ruhe genießen im Erholungsurlaub, Wanderurlaub in den Bergmassiven, Badeurlaub an den feinen Sandstränden oder einer Tauchreise in dem kristallklaren Meerwasser, dies alles können sie auf einer der Griechische Inseln erleben. Die bekanntesten Inseln sind neben Kreta, Mykonos und Santorin die Inseln Zakynthos, Korfu und Lefkas, welche zu den Ionischen Inseln gezählt werden oder die Insel Rhodos die zur Inselgruppe Dodekanes gehört. Griechenlandurlauber können die meisten Inseln jedoch nur mit dem Schiff erreichen. Nur die großen und bereits genannten Inseln Kreta, Korfu, Rhodos, Mykonos und Santorin haben einen Flughafen und können direkt mit dem Flugzeug angesteuert werden. Reisende, die auf ihrem Griechenland-Urlaub mehrere Inseln besichtigen möchten, bietet sich die Möglichkeit eine der angebotenen Fähren zu nutzen. Diese fahren täglich benachbarte Inseln an und können für einen Tagesausflug ideal genutzt werden um weitere Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und Eindrücke zu sammeln. Möchten Sie mehr über die vielen verschiedenen Sehenswürdigkeiten, Hotels, Strände, Restaurants sowie Unterkünfte & Apartments Griechenland und der einzelnen griechischen Inseln erfahren, so finden Sie diese im linken Seitenmenü. Eine besonders autenthische Unterkunft ist das Elysium Mykonos. Das Hotel befindet sich direkt in der Stadt Mykonos und bietet Reisenden eine entspannte Urlaubsunterkunft.

    Insel Rhodos Insel Rhodos
    Insel Kreta Insel Kreta
    Insel Korfu Insel Korfu
    Insel Kos Insel Kos
    Insel Santorini Insel Santorin
    Insel Zakynthos Insel Zakynthos

    Griechenland Urlaub auf dem Griechisches Festland

    Das griechische Festland besteht aus sieben Regionen: Makedonien und Thrakien im Norden, Epirus, Thessalien sowie Mittelgriechenland im mittleren Festland, Attika im Westen und Peloponnes ganz im Süden. Mit seinen zahlreichen und wunderschönen Städten wie Athen, Thessaloniki oder Piräus entfallen knapp 106.000 km² (etwa 82%) der gesamten Fläche von Griechenland auf das griechische Festland. Die Küstenlänge von knapp 4.000 km macht das griechische Festland ebenfalls interessant für einen Badeurlaub. Aufgrund der unterschiedlichen Landschaften in den verschiedenen Regionen ist kein Griechenland-Urlaub wie der andere. Jede einzelne griechische Stadt und Region hat ihre Besonderheiten und bietet dem Urlauber eine Menge an verschiedenen Sehenswürdigkeiten Griechenlands. Hinsichtlich dieser Vielfältigkeit kann der Urlauber fast alle Urlaubsarten mit einem Urlaub in Griechenland verbinden. Ob Städtereise nach Athen, Wanderurlaub im Parnon-Gebirge in der Region Peloponnes, Tauchurlaub an der Küste von Thrakien oder Familienurlaub im idyllischen Mittelgriechenland dies alles macht Reisen nach Griechenland so abwechslungsreich. Wollen Sie mehr über Sehenswürdigkeiten, Hotels, Strände sowie Restaurants der einzelnen Städte und Regionen erfahren, so finden Sie diese im linken Seitenmenü. Eine weitere Möglichkeit Griechenland besser kennenzulernen ist ein individueller Reise- und Wanderführer.

    Zahlen und Fakten

    • Fläche: 131.957 km²
    • Einwohner: 11.260.402
    • Bevölkerungsdichte: 85,33 Einwohner je km²
    • BIP: 242,9 Mrd. Euro
    • BIP pro Kopf: 21.688 Euro
    • Wirtschaftswachstum: -1,1
    • Arbeitslosenquote: 9,7%
    • Inflation: 1,3%
    • Hauptstadt: Athen (ca. 3.100.000 Einwohner)
    • höchster Berg: Olymp (2.917m)
    • größte Insel: Kreta
    • Landgrenzen zu: Albanien, Bulgarien, Makedonien, Türkei
    • Klima: im Landesinneren kontinental, sonst mediterran heiße und trockene Sommer (durchschnittlich 250 Sonnentage pro Jahr), regenreiche Winter
    • Währung: Euro
    • KFZ-Kennzeichen: GR
    • Vorwahl von Deutschland aus: 0030
    • Reisepass erforderlich: ab dem 4. Monat
    • Visum erforderlich: nein

    Die Geschichte Griechenlands

    Viele Griechenlandurlauber interessieren sich bei ihrem Griechenland-Urlaub sicherlich auch für dessen Geschichte. Diese ist bei einem Wanderurlaub, einer Städtereise oder einer Sight-Seeing-Tour durch das schöne Griechenland überall zu entdecken. So lassen sich immer wieder Hinweise auf den geschichtlichen Hintergrund des Landes aufspüren. Interessierte Besucher können die Entstehung der Insel Kreta sowie des Festlandes von Griechenland anhand von Museen oder Bauwerken zurückverfolgen. Die Griechenlandgeschichte ist zeitlich in vier grobe Abschnitte einzuteilen. Die Vor- und Frühgeschichte, die Antike, das Mittelalter sowie die Neuzeit.

    Die Vor- und Frühgeschichte

    Traditionell beginnt die frühe griechische Geschichte bei der minoischen Hochkultur, auch wenn die Minoer keine Griechen waren. Hierbei handelt es sich um die früheste europäische Hochkultur, dessen erste Spuren schon etwa 3.000 bis 2.500 v. Chr. auf der griechischen Insel Kreta auftraten. Ihre Hochzeit liegt jedoch etwas später in den Jahren 2.000 bis1.450 v. Chr. Der Name minoische Kultur fällt auf den Namen des mythologischen Königs von Kreta Minos zurück. Durch Ausgrabungen wurde diese Hochkultur erst im 20. Jahrhundert sichtbar gemacht. Für Griechenland-Urlauber ist diese noch durch zurückgebliebene bronzezeitliche Paläste, Ausschnitte der Architektur Griechenlands sowie in Teilen durch bestehende altägyptische Malereien einzusehen.

    Im Jahre 1.450 v. Chr. ist das minoische Reich zerstört worden, vermutlich durch einen Tsunami, der durch einen Vulkanausbruch verursacht wurde. Dadurch wurde eine Ablösung durch die bronzezeitliche Hochkultur des Festlands, die der Mykener, ermöglicht.

    Die Mykener waren die ersten echten Griechen in der gesamten Griechenlandgeschichte. Der Austausch zwischen minoischer und mykenischer Kultur lässt sich in etwa auf das Jahr 1.700 v. Chr. datieren. Den Namen erhielt diese Hochkultur nach der Burg Mykene, hier wurden bei Ausgrabungen sensationelle Funde gemacht. Die Paläste der Mykener wurden durch massive Befestigungsanlagen geschützt und die mykenischen Stämme teilten vermutlich das griechische Festland in kleine Fürstentümer ein.

    Um die Zeit der großen Wanderung im Jahre 1.200 v. Chr. drang der Volksstamm der Dorer in den Raum des östlichen Mittelmeers ein. Ob kriegerisch, friedlich oder durch ein Erdbeben begünstigt ist bis heute noch umstritten. In jedem Fall wurden die Befestigungsanlagen rund um die Paläste der Mykener zerstört und die Hochkultur verschwand, ist in jedem Fall durch archäologische Methoden nicht mehr nachweisbar.

    Hier beginnt die sogenannte dunkle Zeit, welche bis ca. 800 v. Chr. andauert. Aus dieser Epoche sind kaum aussagekräftige Nachweise auffindbar, was den Namen dunkle Zeit erklärt. Die Phönizier haben den Untergang der mykenischen Kultur genutzt und sich als Vormacht im östlichen Mittelmeer etabliert. Anschließend trat Griechenland wieder als Hochkultur auf und der Übergang von der Bronze- zur Eisenzeit wurde vollzogen. Die Religion, die Schrift und die Sprache waren stark durch die Götter und Mythen der phönizischen und nicht mehr der mykenischen Kultur geprägt. Die phönizische Konsonanten-Schrift wurde durch die Griechen entscheidend weiterentwickelt, indem sie Vokale hinzufügten und damit das erste vollständig lautschriftliche und rein alphabetische Schriftsystem entstehen ließen. Reisende können diese bei ihrem Griechenland-Urlaub in vielen griechischen Museen einsehen.

    Die Antike Griechenlands

    Die Begrifflichkeit antikes Griechenland schließt etwa den Zeitraum des 8. Jahrhunderts v. Chr. bis zum 146 v. Chr. ein. Dieser Zeitraum lässt sich erneut in drei Abschnitte unterteilen, die arabische Zeit von 750 bis 500 v. Chr., die griechische Klassik von 500 bis 336 v. Chr. und die Zeit des Hellenismus von 336 bis 146 v. Chr.

    Im Anschluss an das dunkle Zeitalter der griechischen Geschichte stand die arabische Zeit, welche durch die Entstehung des griechischen Stadtstaats, Poleis oder auch Polis genannt, gekennzeichnet ist. Es kam zu großen Kolonisationen des Mittelmeerraums und des Schwarzmeergebiets. Ebenso wurden Tochterstädte gegründet und im Land formierte sich ein neues Staatssystem, dessen Ausbildung spätestens schon etwa 1.050 bis etwa 700 v. Chr. beginnt. Die Polis (der Stadtsaat), wurde die vorherrschende Staatsform. Durch den Adel, der immer mehr Einfluss gewann, wurde die Königsherrschaft nach und nach zurückgedrängt und verschwand zu einem Großteil. Es entstanden Oligarchien und die Bevölkerung war immer stärker an der Regierung und am politischen Leben beteiligt. Dieser Mitbestimmungsgrad war jedoch von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Die Rechtsgleichheit, also das System der Demokratie, trat jedoch erst in der klassischen Zeit auf. Für die Bildung vieler Kolonien gab es verschiedene Gründe. Zum Beispiel litt das Land an Überbevölkerungen, was Sicherung von Handelswegen und innenpolitischen Gegensätzen und Unruhen innerhalb der Städte führte.

    Auf dem griechischen Festland kam es zu Kriegen zwischen den einzelnen Poleis, wie zum Beispiel zwischen den Argos und den Sparta, um eine Vormachtstellung. 640 v. Chr. gelang es den Sparta eine dominante Stellung einzunehmen und zur Militärmacht Griechenlands zu werden. Etwa um 550 v. Chr. gründete Sparta dann den peleponnesischen Bund und festigte damit seinen Herrschaftsanspruch. Es drohte jedoch immer wieder ein Machtwechsel, wo gegen sich die Sparta energisch wehrten.

    Der antiken griechischen Welt war ein Nationalgefühl im modernen Sinn bekannt. Jede noch so keine Polis bemühte sich ihre eigene Autonomie zu bewahren, wodurch Krieg im antiken Griechenland zum Normalzustand wurde. Das Gemeinschaftsgefühl wurde beispielsweise durch Ansammlungen aus politischen oder religiösen Gründen widergespiegelt.

    Auf die arabische Zeit Griechenlands folgt die griechische Klassik, welche durch Auseinandersetzungen mit Persern sowie späteren Kämpfen um die Vorherrschaft zwischen Athen und Sparta geprägt ist. Der Beginn der Klassik Griechenlands ist vor allem durch den ionischen Aufstand (ca. 500 bis 494 v. Chr.) gekennzeichnet, welcher zu einem Konflikt zwischen Griechenland und den Persern führte. Athen siegte und konnte die Zeit für eine Aufrüstung nutzen. Bei einer Entscheidungsschlacht zehn Jahre später konnten die Griechen die zahlenmäßig überlegenen endgültig Perser besiegen und daraufhin Mitte des 5. Jahrhunderts die attische Demokratie gründen.

    Um das Jahr 404 v. Chr. konnte Sparta Athen im peleponnesischen Krieg schlagen. Seine Vorherrschaft konnten das spartanische Volk jedoch nicht aufrechterhalten und wurde 371 v. Chr. in der Schlacht von Leuktra vernichtet. Kurzzeitig führte die Militärmacht Philipp II von Makedonien aus der Stadt Thebens das Land an, welcher jedoch 336 v. Chr. ermordet wurde.

    Der Sohn des mächtigen Philipps II, Alexander, setzte die ehrgeizigen Pläne seines Vaters in die Tat um und besiegte die Perser, um dann nach Indien vorzustoßen. Nach Alexanders Tod im Jahre 323 v. Chr. bildeten sich hellenistische Großreichen, die aber gegenüber den griechischen Poleis nur eine untergeordnete Rolle spielten und die Kultur der Griechen verbreitete sich bis nach Indien.

    Darauf folgt der letzte Zeitabschnitt in der Antike Griechenlands von 336 bis 146 v. Chr. Dieser steht für die Eroberung Alexanders des Großen sowie für die Verbreitung der griechischen Kultur im gesamten Mittelmeerraum und darüber hinaus und wird Hellenismus genannt.

    Das Mittelalter in Griechenland

    Etwa um das Jahr 630 n. Chr. wurde die griechische Sprache zur alleinigen Amtssprache des byzantinischen Reichs, das griechisch dominierte Kaiserreich im östlichen Mittelmeerraum. Dieses liegt heute außerhalb der griechischen Grenzen am Bosporus. Kurz danach um das Jahr 650 n. Chr. wurde Griechenland bis zum Peloponnes, eine Halbinsel im Süden des griechischen Festlands, von slawischen Stämmen beherrscht, konnte aber in der darauf folgenden Zeit vom byzantinischen Reich zurückerobert werden.

    Etwa im 10. Jahrhundert gelang es den Bulgaren die Stadt Nikopolis zu erobern und kurz danach im Jahre 978 n. Chr. drangen sie auch in Thessalien und Larissa ein. Nach einem erfolgreichen Kampf erlitten sie jedoch beim Rückzug eine entscheidende Niederlage. Auch die sizilianischen Normannen versuchten im 11. Jahrhundert Griechenland zu bedrohen. Sie eroberten Durazzo und Korkyra, wurden dann jedoch besiegt. Gleichzeitig wurde jedoch Thrakien von einem türkischen Volk, den Petschenegen, überfallen.

    Neben diesen Bedrohungen Griechenlands ist das Mittelalter durch die Zeit der Kreuzzüge gekennzeichnet. So zogen erst im Jahre 1147 die Ritter des zweiten Kreuzzuges durch das byzantinische Gebiet und plünderten sowohl Theben als auch Korinth. Außerdem kündigte der deutsche König Heinrich VI im Jahre 1197 an in Griechenland einzufallen. Durch Zahlungen konnte sich Griechenland jedoch der Gefahr entziehen. Im 11. und 12. Jahrhundert war es im Land etwas ruhiger und Städte konnten wachsen und wurden wohlhabender. Im vierten Kreuzzug im Jahre 1204 wurde das Land unter den Kreuzfahrern aufgeteilt. Die meisten Städte konnten jedoch in den darauf folgenden Jahren zurückerobert werden. Viele der restlichen Reiche wurden durch Todesfälle oder Erbschaften bis zum Jahre 1435 zurück an die Griechen gegeben.

    Griechenland ist seit dem frühen Mittelalter durch seine Religion und Schrift eng mit dem russisch-slawischen Raum verbunden. Die russisch-orthodoxe Kirche hat ihre Wurzeln in der byzanthinisch/griechisch-orthodoxen Kirche. Deshalb gibt es besonders in Russland und der Ukraine viele griechisch-othodoxe Kirchengemeinden. Wer sich also für griechische und russische Kultur interessiert, sollte weiter nach Osten z.B. nach Russland und die Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion schauen.

    Die Neuzeit Griechenlands

    Bedingt durch die Eroberung Konstantinopels im Jahre 1453 gehörte ein Großteil des griechischen Sprachraums vierhundert Jahre lang zum Osmanischen Reich. Auch die Insel Morea und weitere griechische Inseln wurde durch einen Krieg ab 1686 zu türkischem Grund. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts führte der Machtzerfall des Osmanischen Reiches, der Einfluss der Französischen Revolution und die Entstehung der neuen Bildungsschicht von Kaufleuten und Fernhändlern zur Bildung von Nationalbewegungen in Griechenland mit dem Ziel der Unabhängigkeit Griechenlands und der Vorbereitung des Freiheitskampfes.

    Im März 1821 begann dann die Griechische Revolution gegen das Reich der Osmanen. Zahlreiche Inseln waren bald wieder im Besitz der Griechen und am 7. April 1821 wurde Athen eingenommen. Im nächsten Jahr schon entstand eine Nationalversammlung, die provisorische Verfassung wurde verabschiedet, die Unabhängigkeit proklamiert und eine Regierung eingesetzt. Politische sowie militärische Kämpfe setzten ein. Zahlreiche Nationalversammlungen wurden gegründet bis schließlich im Jahre 1827 eine endgültige Verfassung entstand und das erste Staatsoberhaupt des freien Griechenlands gewählt wurde. Nach dessen Tod 1831 wurde Otto I. als König Griechenlands ernannt. Griechenland war Monarchie und sollte es bis 1974 bleiben. Der damals neu gegründete Staat umfasste nur einen Bruchteil des heutigen Staatsgebiets und nur etwa ein Drittel der griechischen Bevölkerung des Osmanischen Reichs. Die Anhänger strebten nach einer Vereinigung aller griechischer Teile und diese Idee war vom späten 19. Jahrhundert bis zum 20. Jahrhundert die Grundlage der Außenpolitik Griechenlands.

    Durch gewaltsame Vertreibungen der nationalen Minderheiten in Griechenland und der Türkei fand ein Bevölkerungsaustausch statt. Die Bevölkerungsgruppen innerhalb der griechischen Staatsgrenzen zerbrachen und die Große Idee ebenso. Doch nach dem zweiten Weltkrieg 1947 erlangte Griechenland die restlichen Inselgruppen zurück. Doch diese Änderung der Zusammensetzung führte zu argen sozialen Problemen sowie Engpässen auf dem Arbeitsmarkt.

    1974 wurde beim Zusammenbruch der Militärdiktatur die politische Wende einberufen, was zur Rückkehr der Demokratie in Griechenland führte. Seid diesem Jahr herrscht in Griechenland eine relativ politische Ruhe. Neben Gründungen von Parteien und Wahlkämpfen geht die wirtschaftliche Situation des Landes bergauf. Einen erheblichen Aufschwung konnte Griechenland im Jahre 2004 erfahren, wodurch ein Griechenland-Urlaub immer attraktiver geworden ist. Trotz dass Griechenland einst als Auswanderungsland galt, entwickelte es sich in den letzten 15 Jahren eher zum Einwanderungsland. Immer mehr Ausländer leben in Griechenland oder Griechen kehren vermehrt in ihre Heimat zurück. So wächst auch die Tourismusbranche stetig und lockt zahlreiche Urlauber auf die Inseln sowie das Festland Griechenlands.

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    Urlaubshotline

    Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr
    Samstag von 9.00 - 22 Uhr
    Sonntag von 11.00 - 22 Uhr

    Reiseleistung

    Reisebüros travianet GmbH

    Urlaubs Hotline : 0991 / 29 67 67 737